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   21. Mai 2022

Joseph Roth

Die Geschichte von der 1002. Nacht

3* lesenswert

 

Ein verhängnisvoller Besuch

Mit seinem 1939 posthum erschienenen Roman «Die Geschichte von der 1002. Nacht» hat Joseph Roth der morgenländischen Sammlung von Erzählungen eine ironische Ergänzung hinzugefügt. Das Buch wurde von Peter Beauvais 1969 für das Fernsehen verfilmt und gehört heute zu den zahlreichen Klassikern aus der Feder des österreichischen Autors, der für seinen vom Journalismus geprägten ... [weiterlesen]

   18. Mai 2022

Catalin Dorian Florescu

Der Feuerturm

2* mäßig

 

Der Turm schützt uns

Um den neuesten Roman des rumänisch-stämmigen Schriftstellers Catalina Dorian Florescu mit dem Titel «Der Feuerturm» ist es merkwürdig still. Das deutsche Feuilleton hat sich vornehm zurück gehalten, während andere Bücher oft ja eilfertig schon unmittelbar nach ihrem Erscheinen besprochen werden. Erzählt wird hier die Geschichte einer rumänischen Familie über fünf Generationen hinweg... [weiterlesen]

   11. Mai 2022

Michail Bulgakow

Die weiße Garde

3* lesenswert

 

Hochaktuell

Mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine kommt dem Romandebüt «Die weiße Garde» von Michail Bulgakow plötzlich erhöhte Aufmerksamkeit zu, werden darin doch einige der Hintergründe für das aktuelle kriegerische Geschehen beleuchtet. Das 1924 erschienene Buch diente als Vorlage für das Theaterstück «Die Tage der Turbins», womit auch gleich die Protagonisten des autobiografisch inspirierten... [weiterlesen]

   8. Mai 2022

Gabriele Tergit

Effingers

5* erstklassig

 

Literatur-Skandal

Das Opus magnum «Effingers», der zweite Roman von Gabriele Tergit, wurde seit der Erstausgabe 1951 mehrfach neu aufgelegt, zuletzt 2019. Der Publikums-Erfolg jedoch blieb trotz euphorischer Besprechungen im Feuilleton weitgehend aus. Hatte Thea Dorn Recht, als sie erklärte: «Dass dieses Buch nicht längst fester Bestandteil des deutschen literarischen Kanons ist, halte ich für einen Skandal». 50 Jahre davor ... [weiterlesen]

   3. Mai 2022

Harald Martenstein

Heimweg

3* lesenswert

 

Hintersinnige Heimkehrer-Geschichte

Mit dem Roman «Heimweg» hat der vor allem als streitbarer Journalist und Kolumnist bekannte Schriftsteller Harald Martenstein im zarten Alter von 53 Jahren sein überzeugendes Debüt als Romancier vorgelegt. Es ist ein Schlüsselroman, dessen Protagonisten er der eigenen Familie entliehen hat. Im Interview mit der FAZ hat er erklärt, er sei ein schlechter Geschichten-Erzähler: «Ich schmücke ... [weiterlesen]

   30. April 2022

Gert Loschütz

Ballade vom Tag, der nicht vorüber ist

3* lesenswert

 

Und täglich grüßt das Murmeltier

Der soeben unter dem Titel «Ballade vom Tag, der nicht vorüber ist» veröffentlichte Roman von Gert Loschütz hat eine weit zurückreichende, editorische Vorgeschichte. Das Buch basiert auf dem gleichnamigen Hörspiel aus dem Jahre 1988, das zwei Jahre später unter dem Titel «Flucht» erstmals als Roman veröffentlicht wurde. Wie der Autor in seiner Nachbemerkung schreibt, stand der damalige Titel in deutlichem ... [weiterlesen]

   28. April 2022

Lena Gorelik

Hochzeit in Jerusalem

2* mäßig

 

Schläfenlocken und Dolce Vita

Der zweite Roman von Lena Gorelik mit dem Titel «Hochzeit in Jerusalem» wurde für den Deutschen Buchpreis 2007 nominiert. Die vor allem als Journalistin tätige, in Leningrad geborene Autorin mit russisch-jüdischen Wurzeln knüpft mit diesem ebenfalls autobiografisch geprägten Werk an ihren erfolgreichen Debütroman an. Denn auch hier geht es wieder um die Frage, was Jüdischsein ... [weiterlesen]

   26. April 2022

Tomer Gardi

Eine runde Sache

2* mäßig

 

Absolut keine runde Sache

Als Gewinner ist Tomer Gardi mit seinem Roman «Eine runde Sache» die große Überraschung der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Erstmals wurde hier auch ein Buch prämiert, dessen etwas umfangreicherer zweiter Teil auf Hebräisch geschrieben wurde und den man folglich nur in Übersetzung lesen kann. «Mein Grund-Konzept hinter diesem Roman war, dass ich wissen wollte, wie unsere Sprachen ... [weiterlesen]

   23. April 2022

Natascha Brown

Zusammenkunft

2* mäßig

 

Fataler Mix aus Rasse, Klasse und Geschlecht

In England gilt der Roman «Zusammenkunft» der studierten Mathematikerin Natasha Brown als erfolgreichstes Debüt des Jahres 2021. Er wurde von Jackie Thomae kongenial ins Deutsche übersetzt und thematisiert den Rassismus aus einer völlig ungewohnten Perspektive. Die namenlose Protagonistin ist entgegen aller Klischees eben keine unterprivilegierte farbige Frau, die sich vergeblich abmüht, sich den ... [weiterlesen]

   21. April 2022

Vladimir Vertlib

Am Morgen des zwölften Tages

4* erfreulich

 

Hochaktuell

Aus zwei nicht nur zeitlich unterschiedlichen Perspektiven berichtet Vladimir Vertlib in seinem Roman «Am Morgen des zwölften Tages» über orientalische Männer. Dabei geht es dem österreichischen Autor russisch-jüdischer Herkunft hauptsächlich um die Islam-Erfahrungen seiner zwei Protagonisten, die als Vater und Tochter, also aus der Sicht verschiedener Generationen, über das religiös gesteuerte Verhalten ... [weiterlesen]

   18. April 2022

Kathy Page

Alphabet

2* mäßig

 

Peinlich

Der 2004 erschienene, sechste Roman der britischen Schriftstellerin Kathy Page ist nach siebzehn Jahren unter dem Titel «Alphabet» nun auch auf Deutsch erschienen. Wie die Autorin im Nachwort erklärt, war sie ein Jahr lang als «Writer in Residence» in einem britischen Männergefängnis tätig, machte sich eifrig Notizen über ihre Erfahrungen dort und begann mit einer ersten Niederschrift. Sie legte den ... [weiterlesen]

   14. April 2022

Gerald Murnane

Inland

4* erfreulich

 

Unterschätzt

Das jüngst unter dem Titel «Inland» erstmals in deutscher Übersetzung veröffentlichte, vierte Werk des australischen Schriftstellers Gerald Murnane ist im Original 1988 erschienen. Es entzieht sich, wie von ihm selbst für alle seine Werke apostrophiert, den gängigen Gattungs-Bezeichnungen und ist am ehesten als ‹metaphysische Parabel› anzusehen, welche lehrhaft Fragen von Moral und Ethik aufwirft ... [weiterlesen]

   11. April 2022

Abbas Khider

Der Erinnerungsfälscher

3* lesenswert

 

Mehr Realität als Fälschung

Der neue Roman «Der Erinnerungsfälscher» von Abbas Khider ist ein gelungenes Werk der Migranten-Literatur, weil es dem Autor auch hier wieder gelingt, die durch das Erzählte ausgelöste Betroffenheit des Lesers durch Humor abzumildern. Der 1973 in Bagdad geborene Schriftsteller fand nach langer Flucht im Alter von 27 Jahren in Deutschland Asyl, machte in Potsdam Abitur und studierte Literatur und Philosophie ... [weiterlesen]

   9. April 2022

Andreas Moster

Kleine Paläste

3* lesenswert

 

Wenn Tote miterzählen

Es ist der Blick hinter die Fassaden jener im Buchtitel «Kleine Paläste» genannten Villen einer städtischen Bourgeoisie, mit dem Andreas Moster in seinem neuen Roman dem äußeren Schein eine eher erschreckende Realität im Innern gegenüberstellt. Dabei nutzt er das beliebte Motiv des Heimkehrers, der nach einem gravierenden Erlebnis das Elternhaus verlassen hat und nach Jahrzehnten dorthin ... [weiterlesen]

   7. April 2022

Margriet de Moor

Erst grau dann weiß dann blau

5* erstklassig

 

Was nicht erzählt wird, gibt es nicht

Es ist nichts weniger als der Ausbruch in ein anderes Leben, den die holländische Schriftstellerin Margriet de Moor 1996 in ihrem Romandebüt «Erst grau dann weiß dann blau» als Motiv gewählt hat. Und zwar nicht in der sattsam bekannten Form vom Mann, der Zigaretten holen geht und nie wiederkommt, sondern von einer Frau, die plötzlich verschwunden ist und zwei Jahre später wieder da ist. Sie steht in ... [weiterlesen]

   5. April 2022

Antonio di Benedetto

Zama wartet

3* lesenswert

 

Latein-amerikanischer Existentialismus

Der bekannteste und im Original 1956 erschienene Roman des argentinischen Schriftstellers Antonio di Benedetto wurde in verschiedenen Auflagen unter dem Titel «Zama wartet» ins Deutsche übersetzt. Als Wiederentdeckung wurde er in der Buchreihe «Bibliothek der Weltliteratur» des Manesse-Verlags 2009 mit einem kenntnisreichen Nachwort von Roland Spiller versehen und schließlich 2017 durch die ... [weiterlesen]

   3. April 2022

Willi Achten

Rückkehr

3* lesenswert

 

Wahrheit schichtweise

In seinem neuen Roman «Rückkehr» folgt Willi Achten dem bekannten Handlungsmuster des nach langer Zeit heimkehrenden Protagonisten, der sich schwertut, wieder an sein einstiges Leben anzuknüpfen. Handlungsort ist ein ungenanntes Alpendorf, fortgetrieben hat ihn ein schlimmes Erlebnis, das im beschaulichen Ambiente eines Heimatromans geschildert wird und dessen Geheimnis ... [weiterlesen]

   1. April 2022

Sönke Wortmann

Es gilt das gesprochene Wort

3* lesenswert

 

Wahrhaftig und ungeniert schnodderig

Den Anstoß zu seinem Debütroman «Es gilt das gesprochene Wort» bekam der Film-Regisseur Sönke Wortmann bei einem Friseurbesuch in Prag. Der schwatzhafte Figaro zog ihn mit der Frage, woher er denn komme, in ein Gespräch hinein und antwortete auf die Gegenfrage zu seiner eigenen Herkunft mit ‹Tunesien›. Im Roman führt dieses Gespräch Franz-Josef Klenke, der Redenschreiber ... [weiterlesen]

   28. März 2022

Dilek Güngör

Vater und ich

3* lesenswert

 

Wortlos verbunden

Die mit ihren deutsch-türkischen Glossen in der Berliner Zeitung bekannt gewordene Journalistin Dilek Güngör wurde mit ihrem dritten Roman »Vater und ich» für den Deutschen Buchpreis 2021 nominiert. Sie behandelt darin das Verhältnis von Eltern und Kindern zueinander, was ja spätestens dann schwierig wird, wenn die Eltern den heranwachsenden Kindern  anfangen peinlich zu werden. Eine Thematlk ... [weiterlesen]

   27. März 2022

Juli Zeh

Über Menschen

2* mäßig

 

Mehr Essay als Roman

Niemand bedient den aktuellen literarischen Trend des Dorfromans so erfolgreich wie Juli Zeh, die fünf Jahre nach ihrem Erfolg mit «Unterleuten» nun mit «Über Menschen» wieder das Großstadtleben Berlins dem Landleben in einem öden brandenburgischen Kaff gegenüberstellt. Dieser Gesellschafts-Roman konzentriert sich, anders als sein Vorgänger von 2016, auf nur wenige Figuren aus einem ... [weiterlesen]

   25. März 2022

Stephan Thome

Pflaumenregen

3* lesenswert

 

Politisches Terra incognita

In seinem neuen Roman «Pflaumenregen» beschäftigt sich der studierte Sinologe Stephan Thome mit der Geschichte Taiwans, die den historischen Hintergrund bildet für sein breit angelegtes Familienepos. Beginnend im Zweiten Weltkrieg über das Ende der japanischen Kolonialzeit und die wechselnden politischen Systeme bis hinein in die Gegenwart wird die Geschichte von Umeko erzählt. Die Achtjährige erlebt noch unter ... [weiterlesen]

   22. März 2022

Elisabeth Strout

Oh William

3* lesenswert

 

Auf der Suche nach dem Bindemittel

In ihrem neuen Roman «Oh William» thematisiert die US-amerikanische Schriftstellerin Elisabeth Strout das Wesen zwischenmenschlicher Beziehungen am Beispiel eines älteren Paares, das, seit Jahrzehnten getrennt, noch immer geheimnisvollen Bindungs-Kräften unterliegt. Es ist das Anliegen der Autorin, die mit der Zeit zugedeckten Mechanismen zu ergründen, die wider jede Vernunft weiterhin so offenkundig ... [weiterlesen]

   21. März 2022

Fernando Aramburu

Reise mit Clara durch Deutschland

1* miserabel

 

Das glücklichste Buch

Der im Original 2010 erschienene Roman des spanischen Schriftstellers Fernando Aramburu schildert das Entstehen des Berichtes über eine Reise durch Deutschland. Den Reiseführer schreibt Clara, die Frau des Ich-Erzählers, die sich für den Auftrag ihres Verlags ein Jahr Auszeit als Lehrerin genommen hat, der Vorschuss für das Buch macht’s möglich. Ihren Mann, selbst erfolgloser Schriftsteller  ... [weiterlesen]

   18. März 2022

Emine Sevgi Özdamar

Ein von Schatten begrenzter Raum

2* mäßig

 

Kunst als Ersatzheimat

Die türkischstämmige Schauspielerin und Schriftstellerin Emine Sevgi Özdamar hat mit «Ein von Schatten begrenzter Raum» nach 17 Jahren wieder einen Roman veröffentlicht, der als autofiktionales Werk eine Bilanz ihres Lebens zieht. Gleich zu Beginn hält sich die Ich-Erzählerin, auf der Flucht vor den politischen Verhältnissen in Istanbul, 1971 auf einer der türkischen Inseln auf, von der aus Lesbos zu ... [weiterlesen]

   16. März 2022

Damon Galgut

Das Versprechen

3* lesenswert

 

Irrlichternde Erzählerstimme

Als dritter südafrikanischer Autor hat Damon Galgut mit seinem Roman «Das Versprechen» 2021 den britischen Booker Prize gewonnen. Der Titel bezieht sich auf das uneingelöste Versprechen der Mutter einer weißen Familie, die auf dem Totenbett ihrem Mann das Versprechen abgenommen hat, ihrer farbigen Dienstbotin die baufällige Hütte auf dem Farmgelände zu übereignen, in der sie wohnt. Im ... [weiterlesen]

   11. März 2022

Thomas Mann

Die Erzählungen

5* erstklassig

 

33 literarische Fluchthelfer

Im Œuvre Thomas Manns nehmen seine Erzählungen und Novellen neben den Romanen einen wichtigen Platz ein. Nach seinem Debütroman «Buddenbrooks» von 1901 folgten zunächst 28 solcher Kurzprosa-Werke, ehe dann mit «Der Zauberberg» 1924 endlich sein beim Lesepublikum besonders erfolgreicher, dritter Roman erschienen ist. Ebenso positiv aufgenommen wurden aber auch ... [weiterlesen]

   10. März 2022

Hans Pleschinski

Ludwigshöhe

4* erfreulich

 

Der Tod als Programmfehler

Seinem Roman «Ludwigshöhe» hat Hans Pleschinski ein an den ‹Zauberberg› erinnerndes Setting zugrunde gelegt, eine in die Jahre gekommene, einst pompöse Jugendstil-Villa, die aber hier von keinen Patienten, sondern von Lebensmüden bevölkert wird. Der Autor benutzt sie für seine originelle Versuchs-Anordnung, Suizid-Kandidaten einen letzten Zufluchtsort zu bieten, an dem sie ohne bürokratische ... [weiterlesen]

   7. März 2022

Arnold Stadler

Rauschzeit

1* miserabel

 

Redundanter Lebensgefühls-Roman

Das Opus magnum des Büchner-Preisträgers Arnold Stadler mit dem Titel «Rauschzeit» ist ein Roman ohne Plot, der allein von seinem eigenwilligen Stil lebt und genau damit eine sehr konträre Rezeption in Feuilleton und Leserschaft erzeugt hat. Am Beispiel eines Paares in der Beziehungskrise wird hier resignierend eine illusionslose Weltsicht thematisiert, die ihr Vorbild in Jean Paul hat, auf den der Autor ... [weiteresen]

   4. März 2022

Eduardo Lago

Brooklyn soll mein Name sein

5* erstklassig

 

Kontemplative Hochliteratur

Als Roman eines Romans ist «Brooklyn soll mein Name sein» von Eduardo Lago, der nun erstmals auch auf Deutsch vorliegt, ein typisch selbst-referenzielles Werk, das insbesondere auch die Lust und den Frust beim Schreiben thematisiert. Der in Deutschland weitgehend unbekannte, in Madrid geborene und in New York lebende Schriftsteller und Hochschullehrer gewann für seinen kritischen Vergleich dreier ... [weiterlesen]

   1. März 2022

Svenja Leiber

Kazimira

3*lesenswert

 

Baltisches Epos

Der neue Roman von Svenja Leiber weist mit dem slawischen Frauennamen «Kazimira» als Titel auf eine starke Frau als Protagonistin hin. Auf dem Umschlag ist Bernstein abgebildet, ein einst beliebter Schmuckstein, in dessen Abbaugebiet an der Kurischen Nehrung die Handlung räumlich angesiedelt ist. Der zeitliche Rahmen der Geschichte reicht von der Reichsgründung 1871 über beide Weltkriege bis 1945, und ... [weiterlesen]

   24. Februar 2022

Jens Sparschuh

Lavaters Maske

2* mäßig

 

Die Nöte eines Schreiberlings

Der Titel «Lavaters Maske» von Jens Sparschuh verrät, dass es um die Maskerade des Lebens geht, um Physiognomik, hier im Roman speziell um die wissenschaftliche Methode, aus den Gesichtszügen auf den Charakter eines Menschen zu schließen. Johann Caspar Lavater war im achtzehnten Jahrhundert Begründer und wichtigster Vertreter dieser Lehre, heftig angefeindet von Lichtenberg, ... [weiterlesen]

 

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Letzte Bearbeitung am 21.05.2022