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Belletristik 2020

Liste der nominierten Bücher

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   18. März 2020

Lutz Seiler

Stern 111  <<< der diesjährige Preisträger!

4* erfreulich

 

Der Shigulimann

Auch der zweite Roman von Lutz Seiler, «Stern 111», räumte auf Anhieb einen Buchpreis ab, diesmal den der Leipziger Buchmesse 2020, der in absentia im Radio verkündet werden musste, der fiese Corona-Virus hatte ja die Absage der Messe erzwungen. Vielleicht bringt nun die erzwungene Muße in deutschlandweit verordneter oder freiwilliger Quarantäne den einen oder ... [weiterlesen]

   23. Februar 2020

Verena Güntner

Power

2* mäßig

 

Allegorie auf das Verschwinden

In ihrem zweiten Roman mit dem irreführenden Titel «Power» thematisiert die Schriftstellerin Verena Güntner nichts, was irgendwie mit ‹Kraft› assoziiert werden könnte, sondern das Verschwinden und seine gesellschaftlichen Vorbedingungen. Der soeben erschienene Band ist für den diesjährigen Leipziger Buchpreis nominiert, wobei die Jury ihre Wahl folgendermaßen begründet ... [weiterlesen]

   3. März 2020

Maren Kames

Luna Luna

* keine Rezension !

 

Genre- und grenzüberschreitendes Gesamtkunstwerk hat die Leipziger Jury diesen Lyrikband tituliert. Es gibt hier folglich keine Rezension, weil meine Website sich erklärtermaßen nur mit Belletristik in Prosaform befasst! Gleichwohl habe ich mir das Buch besorgt und auch eine Veranstaltung im Literaturhaus München besucht, auf der die fünf nominierten Bücher vorgestellt und besprochen wurden. Einen Zugang dazu habe ich trotzdem nicht gefunden!

   14. März 2020

Leif Randt

Allegro pastell

2* mäßig

 

Literatur als Symptom

Der vierte Roman von Leif Randt erzählt mit autobiografischem Setting unter dem Titel «Allegro Pastell» von der Liebe zweier Kreativer im Hier und Heute. Der Autor hat seine eigenen beruflichen Aktivitäten und doppelten Wohnorte solidarisch auf seine beiden Protagonisten aufgeteilt. Jerome ist als freiberuflicher Webdesigner auf Video Content spezialisiert und wohnt ländlich ... [weiterlesen]

  Corona-Virus abhängig

Ingo Schulze

Die rechtschaffenen Mörder

 

Klappentext © S. Fischer-Verlag

Wie wird ein aufrechter Büchermensch zum Reaktionär – oder zum Revoluzzer? Eine aufwühlende Geschichte über uns alle. Norbert Paulini ist ein hoch geachteter Dresdner Antiquar, bei ihm finden Bücherliebhaber Schätze und Gleichgesinnte. Über vierzig Jahre lang durchlebt er Höhen und Tiefen. Auch als sich die Zeiten ändern, die Kunden ausbleiben und das Internet ihm Konkurrenz macht, versucht er, seine Position zu behaupten. Doch plötzlich steht ein aufbrausender, unversöhnlicher Mensch vor uns, der beschuldigt wird, an fremdenfeindlichen Ausschreitungen beteiligt zu sein. Die Geschichte nimmt eine virtuose Volte: Ist Paulini eine tragische Figur oder ein Mörder? Auf fulminante Weise erzählt Ingo Schulze von unserem Land in diesen Tagen und zieht uns den Boden der Gewissheiten unter den Füßen weg.

 

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Letzte Bearbeitung am 23.03.2020