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Leipziger Buchpreis 2021

 

Messe-Nachlese - siehe Newsletter Nr. 10 vom 30.06.2021

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   6. August 2020

Iris Hanika

Echos Kammern

1* miserabel

 

Ziel erreicht

Wohl dem Leser, der wie die Schriftstellerin Iris Hanika in der Sprache das beste Mittel sieht, die Gegenwart auszuhalten, wie sie im Interview erklärte. Und mit Sprache spielt sie dann auch gleich sehr virtuos in ihrem neuesten Roman «Echos Kammern», wovon schon der Titel kündet. Ovid berichtet in seinen «Metamorphosen» von Narziss, dem in sein eigenes Spiegelbild ... [weiterlesen]

   19. Mai 2021

Judith Hermann

Daheim

1* miserabel

 

Artifizielle Unbehaustheit

Sieben Jahre nach dem Erstling ist kürzlich unter dem Titel «Daheim» der zweite Roman von Judith Hermann erschienen. Die für ihre Kurzgeschichten hoch gelobte Schriftstellerin erzählt hier von einer Frau, die alles hinter sich lassend von der Stadt in die Einsamkeit Nordfrieslands zieht. Auf die Interview-Frage, was ‹Daheim› denn eigentlich sei, hat die Autorin geantwortet: «Ein utopistischer ... [weiterlesen]

   15. Juni 2021

Christian Kracht

Eurotrash

2* mäßig

 

Kracht lässt es wieder krachen

Mit seinem neuen Roman «Eurotrash» hat Christian Kracht eine Fortsetzung seines Debüts «‹Faserland» von 1995 vorgelegt. Darin setzt sich der umstrittene Schweizer Schriftsteller als Ich-Erzähler autofiktional mit der eigenen Familien-Geschichte auseinander. Als Plot dient ihm ein Besuch bei seiner hochbetagten, zeitweise dementen und alkoholkranken Mutter in Zürich, dem sich dann eine gemeinsam unternommene ... [weiterlesen]

   26. Mai 2021

Friederike Mayröcker

da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete

?* keine Wertung

 

Ein Proem

Das von der greisen österreichischen Autorin als «Proem» bezeichnete literarische Zwitterwesen aus Prosa und Poesie ist eine Kollage aus Wort-Schnipseln, Erinnerungs-Splittern, Gedanken-Blitzen, Traum-Sequenzen,  Zitaten, ein ebenso rätselhaftes wie radikales Werk blühender Phantasie. Als solches entzieht es sich jedem Vergleich mit den Prosawerken auf ortaia.de und bleibt deshalb unrezensiert!

  27. Mai 2021

Helga Schubert

Vom Aufstehen

2* mäßig

 

Im Osten nichts Neues

Mit ihrem Buch «Vom Aufstehen» blättert Helga Schubert in 29 Erzählungen ihre ereignisreiche Lebensgeschichte auf. Mit der titelgebenden, hier als letzte abgedruckten Geschichte gewann sie 2020 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Das  war für die ziemlich in Vergessenheit geratene Schriftstellerin eine späte Wiederentdeckung. Dieser Band sei eine Hommage an ihre berühmte Kollegin, deren ... [weiterlesen]

 

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Letzte Bearbeitung am 04.10.2021