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Leserbriefe

 

 

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17. November 2020

Annemarie S.

ich vermisse Bücher von Ulla Hahn.

 

Bei allen Meriten, die sich Ulla Hahn als Lyrikerin mutmaßlich verdient hat, ist sie mir als Romanautorin suspekt, seit ich ihr Debüt «Ein Mann im Haus» gelesen habe. Damals habe ich noch keine Rezensionen geschrieben, aber was ich da gelesen hatte, das weiß ich noch, war für mich ein Schundroman. Ihre Bücher wurden bisher noch nie für einen der beiden deutschen Messe-Buchpreise nominiert, sonst hätte ich mich, zwangsläufig fast, auch dieser Autorin mal wieder widmen müssen. Zu ihrer Lyrik aber kann ich nichts sagen, siehe dazu meine ausführliche Antwort auf den Leserbrief vom 5.8.2020!

5. August 2020

Anonym

Guten Tag! Ich wollte mich erkundigen, warum auf einer Seite, auf der derart differenziert über Literatur gesprochen wird, keinerlei Lyrik auftaucht? Oftmals wird in Rezensionen darauf hingewiesen, dass der Autor oder die Autorin hauptsächlich am Schreiben von Gedichten ist, und hier mal einen Roman veröffentlicht hat (so z.B. bei Lutz Seiler).

 

Da Lyrikerinnen und Lyriker ohnehin schon mit wenigen Lesern rechnen müssen, wäre es doch schön, wenn auf einer vielbeachteten Seite wie dieser auch der ein oder andere Gedichtband vorgestellt werden würde. Vielleicht gibt es ja aber auch einen Grund?

Viele Grüße 

 

Danke für Ihre Frage, die einfach zu beantworten ist: Ich lese keine Lyrik, konnte damit partout noch nie etwas anfangen, bin voll der erzählenden Prosa verschrieben und kann deshalb nicht mitreden. Worauf ja schon meine Startseite hinweist: Forum für niveauvolle Belletristik in Prosaform. Trotzdem hat kürzlich erst ein neuer Lyrik-Versuch von mir stattgefunden, Anlass war die Nominierung von Maren Kames für den Leipziger Buchpreis 2020 mit ihrem Band Luna Luna, über den ich damals in meiner Vorschau zur Buchmesse folgendes geschrieben hatte:

 

  3. März 2020

Maren Kames

Luna Luna

* keine Rezension

 

Genre- und grenzüberschreitendes Gesamtkunstwerk hat die Leipziger Jury diesen Lyrikband tituliert. Es gibt hier keine Rezension, weil meine Website sich ausschließlich mit Belletristik in Prosaform befasst! Gleichwohl habe ich mir das Buch besorgt und eine Veranstaltung im Literaturhaus München besucht, auf der Maren Kames ihr Buch vorgestellt und mit dem Moderator besprochen hat. Einen Zugang dazu fand ich als Prosaleser trotzdem nicht!

 

19. Mai 2020

Michael Mittelhaus

Grossen Respekt vor Ihrem Literaturblog, Ihrer Buchauswahl und Ihren Rezensionen. Vor Ihrem Fleiß allerdings auch. Ich habe viele Bücher/Autoren entdeckt, die auch in meinem Spektrum stehen, aber auch viele andere. Das kann bei der Unendlichkeit des Buchuniversums nicht anders sein.

 

Mir gefällt auch, dass Sie wirklich rezensieren und nicht – wie leider viele – im Wesentlichen den Inhalt wiedergeben. Ich hab mir vorgenommen, noch öfter reinzuschauen, nach interessanten Titeln und um mir Rezensionen von mir bekannten Titeln anzusehen, man lernt nie aus.

Michael Mittelhaus

 

Vielen Dank für Ihre freundlichen Worte zu meiner Website. Ich bin ebenfalls ständig auf der Suche nach neuem Lesestoff, und dabei sind auch mir die vielen engagierten Literaturblogs oft hilfreich.

 

5. Mai 2020

Therese Färber

Ich bin am Überlegen, ob ich mich auch mal an David Foster Wallace heranwagen soll, ist ja wohl sehr schwierig zu lesen. Was würden Sie mir denn zum Einstieg empfehlen?

LG Therese Färber

 

Hier auf meiner Website finden Sie drei Rezensionen zu Büchern von DFW. Von denen ist als Einstieg sicherlich "Kurze Interviews mit fiesen Männern" am besten geeignet mit seinen 22 amüsanten Kurzgeschichten. In meiner Rezension des Opus magnum "Unendlicher Spaß" ist eine längere Leseprobe enthalten, die Ihnen vielleicht auch Lust auf mehr macht, klicken Sie einfach den Buchtitel an!

 

Habe mir die "fiesen Männer" besorgt und schon die erste Geschichte darin gelesen. Vielen Dank für den Tipp!

 

20. April 2020

P. H.

Bei Buecher.de habe ich Ihre ziemlich harsche Kritik an dem neuen Roman Power von Verena Güntner gelesen, er ist aber mit fünf Sternen als "ausgezeichnet" bewertet. Wie passt das mit Ihrem Text zusammen?

 

Danke für Ihren Hinweis, das passt natürlich überhaupt nicht zusammen, da haben Sie völlig recht! Im Eifer des Gefechts kann es passieren, und so war es hier wohl, dass man bei Buecher.de eine Rezension hochlädt und dann vergisst, auch noch die Sternebewertung anzuklicken. Die aber ist automatisch auf fünf Sterne voreingestellt (weil ja alle Bücher so toll sind), und das wird dann zwangsläufig so übernommen! Hier auf meiner eigenen Website stimmte die Bewertung übrigens, zwei Sterne nämlich, und bei Buecher.de ist der Fehler inzwischen korrigiert. Sorry!

 

8. April 2020

Anonym

Bin auf der Suche nach der Schriftstellerin Jocelyne Saucier bei Wikipedia auf einen Link zu einer Rezension von Ihnen bei Literaturzeitschrift.de gestoßen und schließlich über Ihre Profilseite mit der dort angegebenen Website-Adresse hier gelandet. Nur wer Ihren Namen kennt und bei Wikipedia eingibt, findet dort noch weitere Links auf Rezensionen von Ihnen. Schade dass man solche Blogs wie Ihren über Google kaum finden kann.

 

Es passen eben nur ein Dutzend Einträge auf die erste Seite der Suchergebnisse, und weiter hinten schaut man ja meist kaum noch nach. Bei Google bin ich natürlich unter meinem Namen Bories vom Berg, aber auch unter ORTAIA, dem Namen meiner Website, an prominenter Stelle ganz oben zu finden, - probieren Sie es aus! Aber die Namen muss man halt leider kennen, denn Literatur-Blogs gibt es wie Sand am Meer!

 

14. Februar 2020

Friedel Gwandner

Das kann doch gar nicht sein, auch Elke Heidenreich liest keine 500 Seiten pro Tag, wie Sie in Ihrem Essay "Auf der Suche nach dem guten Buch" zitieren, das ist doch schamlose Übertreibung! Ich selbst komme auf höchstens 200, aber da muss ich mich schon sehr ranhalten.

mfg Friedel Gwandner

 

Ich weiß heute nicht mehr genau, wo ich 2013 das Interview gefunden habe, aus dem die Zitate in meinem Essay stammen. Im Internet bin ich jetzt bei rp-online auf einen Artikel vom 6.9.2005 unter dem Titel "Elke Heidenreich liest bis zu 500 Seiten am Tag" gestoßen, der diese Zahl also auch nennt. Und Judith von Sternburg hat sich in einem sehr lesenswerten Artikel vom 5.1.2011 in der Frankfurter Rundschau mal gründlich dieses Themas angenommen und dazu, ausgehend von der Anzahl der Wörter pro Seite, allerlei amüsante Berechnungen sowohl des theoretisch wie auch des praktisch möglichen Lesevolumens angestellt. In der von ihr neu definierten Maßeinheit bpj kommt sie auf etwa 50 Bücher pro Jahr für eifrige Leser, die durchgängig täglich eine Stunde lesen. Bei mir als notorischem Vielleser liegt dieser Wert übrigens im Durchschnitt der letzten fünf Jahre bei 82 bpj (siehe Leseliste).

 

5. Januar 2020

E. Baral

Super, dass es jetzt hier auch eine Rubrik Leserbriefe gibt. Viele Grüße von einem Bücherfreund aus Gelsenkirchen, der auf dieser Website schon so manche Anregung gefunden hat.

 

Vielen Dank für den ersten Leserbrief, schönen Gruß aus München und weiterhin viel Spaß beim Lesen!

 

 

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Letzte Bearbeitung am 18.11.2020